Mittwoch, 16. April 2014

Die letzte Woche vor Ostern.


Diese Zeit war besonders. Unruhig. Besorgniserregend. Ähnlich wie jetzt. Ständige Aufstände. Religiöse und politische Konflikte. Christus, das Volk und die Phariseär. Barabbas, die Opposition und die Besetzungsmacht. Historische Gerichtsprozesse. Pilatus und Anna Kajaphas. Das Römische Imperium auf dem Territorium Israels. Eine Woche vor Ostern hat die Gesellschaft gefiebert. Die absolute Mehrheit Israels dachte, dass es so sein wird wie immer. Nach Protokoll. Ein weiteres hebräisches Fest. Aber nein…  die Tradition hat sich stark verändert. Das Schicksal hat ihnen eine Überraschung vorbereitet. Das war ein besonderes Ostern. 
 

Ich fühle, dass nach Ablauf einiger tausend Jahre,  etwas sehr ähnliches geschieht. Die gewohnte Ruhe wurde zu ungewohnten Erschütterungen. Unter der Sonne gibt es nichts Neues.  Es erschüttert. Alle sind aufgewacht. Es gibt zwei Hauptmeldungen im Netz. Ulf Ekman ist zu den Katholiken gewechselt. Russland geht nach Krim- in die Ukraine. Immer noch dieselben religiösen und politischen Konflikte. Schonwieder kurz vor Ostern. Wie eine Déjà-vu. Dieselben Rollen aber andere Schauspieler. Der gleiche Christus, das Volk und die Pharisäer. Moderne Pharisäer, Pilaten und Kajaphas. Moderne Gerichtsprozesse. Die gleiche „Wahl des Barabbas“.

Deswegen spüre ich jetzt schon, dass dies Ostern ungewöhnlich sein werden, so wie damals.
Der gewohnte Gang der Geschichte hat sich verändert. Sowohl was die Politik, als auch was die Religion anbetrifft. Für viele werden diese Veränderungen unvorhersehbar sein und möglicherweise ominös.

Selig ist derjenige, der auf diese Veränderungen vorbereitet ist. Das Wichtigste ist es, nicht zu vergessen, dass sich Jesus für uns an Ostern hingegeben hat. Dass Ostern, im Angesicht Jesu Christi,  eine göttliche Revanche ist. Jesus Christus, der für unsere Sünden gestorben und für unsere Freisprechung auferstanden ist. Der Tod konnte ihn nicht halten. Er hat ihn besiegt! Er hat die Schlüssel des Reiches der Dunkelheit, der Hölle und des Todes an sich genommen! Durch seine Auferstehung nahm er der Obrigkeit die Macht, hat sie beschämt, indem er selbst über ihnen triumphierte!!!

Das Wichtigste ist, dass in den modernen nicht einfachen  Bedingungen, diese Wahrheit nicht vereinfacht oder vergessen wird. Damit wir nicht enttäuscht sind und aus Jerusalem nach Emmaus gehen und wissen, dass die Kraft der Auferstehung die Grundlage unserer Errettung ist. „Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet.“ (Römer 10;10) 

Und zu Abschluss - 
«Пасхальный Rock,n,Roll. Римлянам, 10:10».
                                                                                                              
Der Blog von 

Aleksej Ledjaev                                                                                                          

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen