Freitag, 1. Juni 2012

„Drei Bedingungen für den Dienst Gottes“ Juri Kaplin

Gott beruft jeden von uns zu einem Dienst. Wir selbst müssen uns nichts ausdenken, denn Gott hat seinen Willen bezüglich dieses Lebensabschnittes bereits ausgedrückt.

Man kann drei wichtige  Bedingungen unterscheiden, die Gott seinem Volk für den Dienst stellt. Diese sind im zweiten Buch Mose dargestellt. Dort werden die Geschehnisse der Tage, als Mose das Volk Gottes aus Ägypten hinausführen sollte, beschrieben. Der Pharao stellte sich in den Weg und versuchte das mit jeglichen Mitteln zu verhindern. Er schlug ihnen vor einen Kompromiss mit dem Willen Gottes einzugehen.

In dieser Geschichte stellt der Pharao den Teufel dar. Auch heute noch möchte er, dass die Kinder Gottes einen Kompromiss mit Gottes Bedingungen für seinen Dienst eingehen. Wir als Christen müssen jedoch mit einer entschlossenen Abweisung reagieren.

1. 2.Mose 8; 21-24  "Da forderte Pharao Mose und Aaron und sprach: Gehet hin, opfert eurem Gott hier im Lande. Mose sprach: Das taugt nicht, daß wir also tun; denn wir würden der Ägypter Greuel opfern unserm Gott, dem HERRN; siehe, wenn wir der Ägypter Greuel vor ihren Augen opferten, würden sie uns nicht steinigen? Drei Tagereisen wollen wir gehen in die Wüste und dem HERRN, unserm Gott, opfern, wie er uns gesagt hat. Pharao sprach: Ich will euch lassen, daß ihr dem HERRN, eurem Gott, opfert in der Wüste; allein, daß ihr nicht ferner zieht; und bittet für mich."

Erste Bedingung – aus Ägypten hinausgehen. Der Herr sagt uns, wir sollen dieses Land verlassen. Ägypten zu verlassen bedeutet die Sünde und ihr Gebiet zu verlassen und Gott in Heiligkeit zu dienen. Der Teufel versucht uns jedoch davon zu überzeugen, dass wir einen Kompromiss mit der Sünde eingehen können. „ dass ihr nicht ferner zieht“ bedeutet in Ägypten zu bleiben und dort das Opfer zu bringen. Wir müssen uns weit von der Sünde entfernen, denn nur dann verliert sie die Macht über uns.

2. 2.Mose 10; 9-11  "Mose sprach: Wir wollen hinziehen mit jung und alt, mit Söhnen und Töchtern, mit Schafen und Rindern; denn wir haben ein Fest des Herrn .Er sprach zu ihnen: O ja, der HERR sei mit euch! Sollte ich euch und eure Kinder dazu ziehen lassen? Sehet da, ob ihr nicht Böses vorhabt! Nicht also, sondern ihr Männer ziehet hin und dienet dem Herrn; denn das habt ihr auch gesucht. Und man stieß sie heraus von Pharao."

Zweite Bedingung – Gott beruft uns nicht zum Dienst in Einsamkeit, sondern mit denen, die uns nah stehen, also mit unserer Familie, mit Bekannten und Verwandten. Der Teufel sagt: „ Diene Gott, aber in Einsamkeit, wozu brauchst du eine Familie?“  Das bedeutet, dass die Errettung fehlt und mit ihr fehlt die Zukunft und die Erweckung. Wir müssen wissen, dass wir für den Dienst und die Erweckung in unseren Familien verantwortlich sind, denn das ist der Wille Gottes.  

3. 2Mose 10; 24-26 "Da forderte Pharao Mose und sprach: Ziehet hin und dienet dem Herrn; allein eure Schafe und Rinder lasst hier; lasst auch eure Kindlein mit euch ziehen. Mose sprach: Du musst uns auch Opfer und Brandopfer geben, die wir unserm Gott, dem Herrn, tun mögen. Unser Vieh soll mit uns gehen und nicht eine Klaue dahinten bleiben; denn wir wissen nicht, womit wir dem Herrn dienen sollen, bis wir dahin kommen."

Dritte Bedingung – Wenn wir Gott ohne unsere Finanzen dienen gehen wir ebenfalls einen Kompromiss mit dem Teufel ein. Der Herr möchte, dass wir ihm mit unseren Opfern und Gaben dienen, denn Finanzen sind notwendig um Gottes Werk zu tun: Um das Evangelium zu verbreiten und Gottes Königreich auf Erden zu befestigen. Unser Opfer ist eine notwendige Bedingung für den Dienst Gottes.

2.Mose 12; 50-51 Und alle Kinder Israel taten, wie der Herr Mose und Aaron hatte geboten. Also führte der Herr auf einen Tag die Kinder Israel aus Ägyptenland mit ihrem Heer.“

Wir müssen uns die Bedingungen für den Dienst Gottes nicht ausdenken oder sie erraten. Gott zeigt sie uns selbst in diesen drei Punkten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen